Sabine Lippertz – Oecotrophologin

Enjoy Plants habe ich Mitte 2015 ins Leben  gerufen, um die vegane Ernährung und Lebensweise Freunden und Freunden von Freunden  zugänglich zu machen, um aufzuzeigen, wie vielfältig die vegane Küche ist und welche Freude die Zubereitung der unterschiedlichen Speisen macht. Über diese Webseite, Facebook & Twitter konnte ich mich im Laufe der Zeit mit vielen interessierten und interessanten Menschen verbinden.

An dieser Stelle geht ein herzlicher Dank an meine Freundin Birgit, die mit ihrer Frage, nach Unterstützung wesentlichen Anteil daran hatte, dass ich mich auf den Weg gemacht habe.  Mitte 2016 entstand dann in geselliger Runde die Idee die Kochabende per livestream zu übertragen, um sie einer größeren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, seitdem gibt es in loser Folge ca. alle 2-3 Monate einen Stream. Bei der Übertragung dieser Livestreams unterstützen mich Charly, Thomas, Sandra, Pearly und last but not least Andy, mein lieber Mann.  Die eigentlichen Kochabende finden i.d.R. alle zwei Wochen statt.

Enjoy Plants ist mir über die Zeit ein wichtiger Teil meines Lebens geworden, die Abende oder Veranstaltungen zu planen, Rezepte zu entwickeln und bis spät in der Nacht in der Küche zu experimentieren bis es passt macht mir eine Riesenfreude. Fragen zu Ernährung und Gesundheit, zu Lebensmitteln, Herkunft, Verwendung & Verarbeitung, Einsatz von Küchengeräten, Planung von Menüs u.v.m. zu beantworten, mit Menschen gemeinsam in der Küche zu stehen, gemeinsam zu essen, sich auszutauschen, zu diskutieren, zu lernen, Freude zu haben, verbunden zu sein, das ist meins.

Bei Interesse an Schwerpunktthemen freue ich mich über Eure Nachfragen, gerne kommen wir (Mitro Hoffmann und ich) zu Euch oder Ihr zu uns und halten kleine oder größere Vorträge zu verschiedenen Themen der veganen Ernährung & Lebensweise  ggf. incl. Verkostung.

Auch wenn im Rahmen des Kochabends Informationen zur Ernährung und Gesundheit , sowie der Spaß & der Genuss  im Fokus stehen, so steht  für mich der Tierschutz an aller erster Stelle und ist mein Antrieb.

Ausbildung:

Damit Ihr eine Vorstellung davon bekommt, mit wem Ihr es hier zu tun habt. 😉 Meine Ausbildung zur staatlich geprüften Oecotrophologin absolvierte ich von 1981 – 1987 an der Frauenfachschule in Neuss-Selikum. Es begann mit der 2 jährigen BFS , darauf folgten zwei jeweils ganzjährige Praktika (im Gästehaus der Firma Hoechst und auf dem Baumannshof in Köln – Frechen) die abschlossen mit der Prüfung zur Hauswirtschafterin, darauf aufbauend besuchte ich die zweijährige Fachschule für Ernährungs- und Hauswirtschaft – Fachrichtung A (Beratung). Von 1987 – 1988 absolvierte ich die Fachoberschule – Fachrichtung Ernährungs- und Hauswirtschaft in Geldern (Liebfrauenschule).

Seit 2017 bin ich „Fachberaterin Vegane Ernährung“ (UGB)   (Verband für Unabhängige Gesundheitsberatung) mehr zu den Inhalten erfahrt Ihr auf der Webseites des UGB   Leitung des UGB liegt in den bewährten Händen von Prof. Dr. rer. nat. Claus Leitzmann,        Referenten: Oec. troph. Edith Gätjen Systemische Familientherapeutin und Supervisorin und Dr. oec. troph. Markus Keller Ifane Institute

Auch wenn ich in der Folgezeit meinen beruflichen Schwerpunkt im technisch/kaufm. Bereich u.a. unseres Sachverständigenbüros setzte (nach Ausbildung zur Bürokauffrau 1988 – 91, Fortbildung zum Betriebswirt d.H., Level 1 Thermograph, Schimmelsachverständige (TÜV), Fachkraft für Wohnraumlüftung (HWK)), blieb ich der vollwertigen Ernährung und den kritischen Gesundheitsthemen mit großer Leidenschaft und hohem Interesse verbunden.

Und wie geht’s nun weiter?

Es scheint, dass ich mich zuerst komplett der veganen Lebensweise zuwenden musste, um als Oecotrophologin meinen Beitrag leisten zu können zum Wohle und für die Gesundheit der Tiere und der Menschen.

Und weil Stillstand bekanntlich Rückschritt bedeutet, nutze ich Fortbildungsmöglichkeiten, studiere Fachliteratur, tausche mich mit engagierten, fachkundigen veganen Menschen aus und bin und bleibe im Gespräche auch mit Vegetariern und omnivor lebenden Menschen (umgangssprachlich Allesessern 😉 )

Eine gute Plattform dafür bieten mir die Kochabende von Enjoy Plants und die Enjoy Plants – Projekte: Kochen im Flüchtlingsheim, Kochen mit Jugendlichen & Kindern, Zusammenarbeit mit der Gertenbachstraße in Lüttringhausen und dort im Besonderen mit dem F(l)air-Weltladen, es ist Einiges geplant und wir haben noch viel mehr vor.

Ich freue mich, dass ich neben Enjoy Plants, Mitro Hoffmann bei ihrem Projekt „Essen für’s Ganze“ unterstützen darf. Sie hat sich als Ärztin mit Schwerpunkt Ernährungsmedizin aufgemacht, den Tieren und den Menschen zu helfen.

Mitro und ich erarbeiten zur Zeit eine Vortragsreihe, die wir in Kombination mit der Verkostung einiger veganer Köstlichkeiten dann an unterschiedlichen Standorten anbieten werden. Termine veröffentlichen wir zur gegebenen Zeit auf Enjoy Plants.de

Wir bieten Vorträge an zu Themen wie:
Vegan leben – wie geht das, worauf ist zu achten, was ist mit Vitamin B12, ist vegane Ernährung für Schwangere, Kinder und ältere Menschen möglich und wenn ja, wie? u.v.m., damit ergründen wir das Thema – Vegan leben – sowohl in praktischer, als auch in wissenschaftlicher Hinsicht.

Kontaktaufnahme gerne unter:

Telefon: 02196 – 8893980 oder

Email: Sabine@enjoyplants.de

 

Persönliches:

Vegetarisch ernähre ich mich mit kurzen Unterbrechungen seit ca. 30 Jahren, seit Juli 2013 lebe ich konsequent vegan, über die Ernährung hinaus. Den letzten Schritt hätte ich gerne auch früher gemacht, gescheitert bin ich vordergründig an der Sorge meines Partners, dass dieser konsequente Schritt Folgen hätte, er befürchtete, dass sich Freunde von uns abwenden könnten. Aber rückblickend muss ich sagen, dass ich in letzter Konsequenz wohl nicht sehen konnte (wollte?) an welch unsäglichem Leid ich auch (besonders) als Vegetarier meinen Anteil hatte.

Im Juli 2013 las ich dann das Buch „Tiere essen“, noch bevor ich das Buch zu Ende gelesen hatte, war mir klar, ich mache nicht mehr so weiter. Jeder hat seinen eigenen Point of no return, dieses Buch war meiner.

Es wäre falsch zu behaupten, der Wechsel zur veganen Lebensweise wäre ohne Folgen gewesen, die gab und gibt es weiterhin, dies jedoch wechselseitig und vielfach sind es äußerst positive Folgen, aber eben nicht nur.